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Was, wenn der Liter Sprit 3 Euro kostet?

Was müsste morgen passieren, damit Ihr Unternehmen ernsthaft ins Wanken gerät?

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Blog · Apollon · Donnerstag, 24. September 2026

Heute habe ich in Slowenien für 1,99 Euro getankt. Und ja, ich habe mich darüber gefreut.

In Deutschland stehen inzwischen deutlich mehr als zwei Euro an der Zapfsäule. Für einen Unternehmer mit Fahrzeugen, Maschinen, Außendienst oder Transporten ist das mehr als eine Zahl auf einer Preistafel.

Aber wissen Sie eigentlich, wofür Sie diese zwei Euro und mehr bezahlen?

Der Rohölpreis macht nur einen Teil davon aus. Dazu kommen Raffination, Transport, Vertrieb und erhebliche staatlich bestimmte Bestandteile wie Energiesteuer, CO₂-Bepreisung und Umsatzsteuer.

Schaubild: Woraus sich 2,24 Euro für einen Liter Diesel zusammensetzen. Rohöl 0,57 Euro, Energiesteuer 0,47 Euro, CO2-Bepreisung 0,17 Euro, Umsatzsteuer 0,36 Euro sowie 0,67 Euro für Raffination, Transport, Vertrieb und Margen.
Die Grafik zeigt getrennt den rechnerischen Rohölwert, Energiesteuer, CO₂-Kosten, Umsatzsteuer sowie den verbleibenden Anteil für Raffination, Transport, Vertrieb und Margen. Die zugrunde liegenden Steuer- und CO₂-Bestandteile lassen sich aus den aktuellen deutschen Regelungen ableiten; der Rohölwert ist lediglich eine rechnerische Veranschaulichung und kein direkter Herstellungspreis für einen Liter Diesel.

Und jetzt stellen wir uns vor, dort steht irgendwann:

3,00 Euro.

Was passiert dann in Ihrem Unternehmen?

Genau diese Frage würde ich heute stellen. Nicht erst, wenn die Drei an der Tankstelle leuchtet.

Denn Unternehmersein bedeutet für mich, Veränderungen nicht erst dann zu bearbeiten, wenn sie bereits vor der Tür stehen. Wenn ich weiß, dass mein Unternehmen von Kraftstoff, Energie, einem großen Kunden, einem einzigen Lieferanten oder einer bestimmten Finanzierung abhängig ist, kenne ich heute schon eine Stelle, an der ich Vorsorge treffen kann.

Vielleicht brauche ich mehr Liquidität. Vielleicht andere Verträge, eine andere Kalkulation oder einen weiteren Absatzweg. Vielleicht entdecke ich eine Abhängigkeit, die über Jahre selbstverständlich geworden ist. Und vielleicht stelle ich fest, dass mein Unternehmen viel beweglicher ist, als ich bisher angenommen habe.

Vorsorge heißt für mich nicht, die nächste Krise vorherzusagen. Vorsorge heißt, ein Unternehmen zu schaffen, das verschiedene Zukünfte aushält.

Deshalb muss mir als Unternehmer der Spritpreis zunächst einmal egal sein können.

Natürlich kostet mich ein höherer Dieselpreis Geld. Aber zwischen der neuen Zahl an der Zapfsäule und meiner Reaktion sollte etwas liegen:

meine Entscheidung.

Ich möchte auf 3 Euro schauen können und sagen:

„Okay. Was bedeutet das für uns?“

Statt:

„Wie sollen wir das jetzt schaffen?“

Genau dieser Unterschied ist unternehmerische Freiheit.

Vielleicht reden wir in fünf Jahren über fünf Euro Kraftstoff. Vielleicht über etwas völlig anderes. Das Ereignis ist austauschbar.

Die Frage bleibt:

Was müsste morgen passieren, damit Ihr Unternehmen ernsthaft ins Wanken gerät?

Wenn Sie darauf eine Antwort haben, wissen Sie ziemlich genau, wo Sie heute anfangen können.

Die nächste Krise können Sie kaum planen. Aber Sie können planen, auf welches Unternehmen sie trifft.

APOLLON – Was ist mit Ihrem Unternehmen noch möglich?

Kein fertiger Plan nötig

Ein Gespräch.

Sie erzählen, wo Sie stehen. Wir schauen gemeinsam darauf, was bereits da ist und was daraus entstehen kann.

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